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22. 11. Mittwoch, 19.30 Uhr, Großer Saal Karten
23. 11. Donnerstag, 19.30 Uhr, Großer Saal Karten

Entartete Kunst – Der Fall Cornelius Gurlitt

Schauspiel von Ronald Harwood nach einer wahren Begebenheit

Mit Trailer!

Ein älterer Herr namens Cornelius Gurlitt fällt dem bayerischen Zoll bei der Einreise von der Schweiz nach Deutschland auf. Die Ermittlungen ergeben, dass er nie einer Arbeit nachgegangen ist, keinerlei Einkünfte besitzt und auch noch nie im Leben Steuern bezahlt hat. Dafür hat er von seinem Vater – einem von den Nationalsozialisten beauftragten Kunstexperten – eine große Sammlung moderner Kunst geerbt.

Die Werke galten seit Ende des Zweiten Weltkrieges als verschollen und ihr geschätzter Wert liegt bei einer Milliarde Euro. Wem gehören die Kunstschätze wirklich und was passiert mit dem alten Mann, wenn man ihm seine Bilder, die für ihn so etwas wie seine Familie sind, wegnimmt?

»Cornelius Gurlitt war ein ausgesprochen seltsamer Mensch. Er war wie ein Kind, wie jemand, der nie erwachsen geworden ist. Er lebte in der Vergangenheit.«
Der Autor Ronald Harwood über das reale Vorbild seiner Hauptfigur.

Regie: Torsten Fischer
Ausstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos
Besetzung: Boris Aljinovic, Anika Mauer, Ralph Morgenstern, Udo Samel
Produktion: Konzertdirektion Landgraf, Renaissance Theater Berlin

Foto: Barbara Braun, drama-berlin.de

Werk-Einführung im südlichen Wintergarten um 18.45 Uhr

ARD – Titel, Thesen, Temperamente »Der Fall Gurlitt« vom 29.10.2017 (8 Minuten)3Sat-Mediathek – »Cornelius Gurlitts Bilder in Bonn« vom 28.06.2017 (5 Minuten)SRF – Kulturplatz »Der Fall Gurlitt - ein Krimi über Kunst, Recht und Moral« vom 25.10.2017 (28 Minuten)